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Aktuelles/Events

Die "ausgefallene" Silvesteransprache 2020
The same procedure as every year?!
Ausgebuchte Walkmühle und Walkmarie. Die Eltern, Stammgäste der Walkmühle, die besten Freundinnen und Freunde um uns herum. Alle Plätze besetzt. EIGENTLICH!
18.30 Uhr Eintreffen der Gäste und Aperitif, Ansprache wie immer von Norbert, verdutzte Gesichter von denen, die es nicht gewohnt sind, aber halt "the same procedure as every year". EIGENTLICH!
Das Team wartet am Buffet auf das legendäre "Dinner for one" mit Kim und Thomas als Miss Sophie und James.
Die Version für heuer wäre schon geschrieben gewesen. EIGENTLICH!
Danach, die Silvester-Rede von mir. Wie immer leicht verschwitzt durch Lampenfieber und unseren Auftritt, leicht "angedüdelt" durch das "Anti-Lampenfieber-Bier mit Obstler-Männergedeck" mit Kim vor dem Auftritt. EIGENTLICH!
Ein geiles Buffet wartet auf uns alle, lecker Weine dazu und Party bis in den Neujahrsmorgen hinein. Bis Tom Petty um halb fünf morgens, gell Willi!? EIGENTLICH!
Aber dieses Jahr ist alles anders. das erste Mal seit 1981 für mich mit weniger als fünf Personen Silvester feiern.
AllgäuStern, Dorint Südeifel, Panorama Oberhof, hier in der Walkmühle. Es waren es immer ein paar mehr. EIGENTLICH.
Auf eines möchte ich nicht verzichten in diesem "fckcorona Jahr 2020".
Auf meine Silvesterrede.
Es war ein ungewöhnliches Jahr.
Auch wenn es zum vergessen war, wir werden es wohl nie vergessen, was 2020 mit uns angerichtet hat.
Ein Jahr, welches eine so große Herausforderung für viele von uns darstellte, wie der Versuch diese übergroße Bank auf dem Bild zu erklimmen.
Sie steht in meinen Lieblingsort im Allgäu und ist für mich ein Zeichen , dass man Großes überwinden muss, um einen anderen Blickwinkel zu bekommen.
(Danke Birger, für dieses geile Bild).
Im März erst Kritik und wenig Verständnis über unsere Absage der Rose-Revival-Party am 14. März. Einige Zeit später war dann doch wohl allen bewusst, wie richtig das war.
Der 1. Lockdown folgte. Betriebsschließung. Schockstarre für fünf Tage, was passiert hier?
Ok, das ist für drei, vier Wochen, dann wird es wieder normal. Hatte wohl jeder von uns gedacht.
Erste Überlegungen, wie generieren wir Umsatz, wie können wir die Löhne bezahlen, die Monatsrechnungen an Gas, Strom Wasser, Versicherungen, Zinsen, Sozialversicherungen, Beiträge etc. ?
Schnell war klar, wir brauchen Umsatz und das ganz schnell.
Und wir hatten sehr gute Hilfe, aber dazu später.
Die Idee von "to go" war schnell geboren, am besten von der Grillhütte, von draußen, dass keiner ins Haus muss. Am ersten "to go" Wochenende nur am Samstagabend Heubraten, 95 Portionen! Was geht denn hier ab? Am zweiten Wochenende Freitag bis Sonntag über 200 Essen "to go".
Dann kam Ostern an fünf Tagen mit über 400 Essen. Das zog sich so hin bis zum Ende des ersten Lockdowns, Mitte Mai. Eine Welle der Solidarität brach über uns und auch den anderen Gastwirten ein. Jede (r) lächelte Dich an, motivierte Dich mit einem "Haltet durch, wir brauchen Euch".
Alle die hier heute bei Silvesterfete dabei sind (EIGENTLICH), haben uns bei den "to go" Essen unterstützt.
Manche kamen jedes Wochenende, manche kamen am Wochenende sogar öfters wie Harry. Andere kamen auch wieder, selbst wenn wir etwas lapidares vergessen hatten, wie den Karpfen beim Karpfenknusper, gell Kerstin!?
Ein positives Erfolgsmodell in diesem fck Corona Jahr. An meinem 55. Geburtstag hatte ich Angst. Zum ersten Mal im Leben, dass mir zu viele dieses Jahr persönlich gratulieren würden.
Der Legende nach, standen manche um 22 Uhr immer noch etwas wankend an der Biergartenhütte und wärmten sich mit Mühlentropfen, gell Petra und Udo!?
Ab Mitte Mai, ausgerechnet zu Himmelfahrt durfte wieder aufgemacht werden. Unter bestimmten Hygienebedingungen, wie Abstand, Desinfektionsspender, Absperrbänder, Gitter. Alles wurde organisiert und besorgt. Einer hatte alles im Griff. Aber dazu später.
Ein zweites Erfolgsmodell in diesem Jahr waren Gutscheine. Gutscheine ohne Ende, Überweisungen dafür aus Oberhausen, Bergheim, Pulheim, Mettmann, Eschenbach um nur einige zu nennen.
Solidarität und Hilfe ohne Ende. Vorausszahlungen für Zimmerbuchungen oder das diesjährige Silvesterarrangement. EIGENTLICH!
Der Sommer lief einigermaßen normal, der Kellner war so langsam wie immer, der Biergarten wurde corona-bedingt halbiert, das kam ihm zu Gute.
In der Walkmarie keine Fete, keine Hochzeit, keine EM im Sommer 2020. Der lauteste Schrei heuer beim Fussball war der von Niklas, als sein Clubb in der allerletzten Sekunde den Abstieg in die Drittklassigkeit abwendete.
Zwischendrin die Hochzeit von Kadda und Jens, stolze Eltern auf beiden Seiten und die Wetten liefen, wer als erster heult. Kadda's Schwiegermutter oder Jens sein Schwiegervater. In beiden Fällen war Petra Gott sei Dank die erste Heulsuse, obwohl ich ja bekannterweise auch sehr nah am Wasser gebaut bin.
Sommerfest 2020, ein wenig Normalität, ein Grillevent der Extraklasse mit 5 Grillprofis, 13 Grills und Countrymusik live,
diesmal von unserem neuen Freund Ben, the Canadien. Sommerfestsonntag mit der Thürnhofer Blaskapelle bis zum Gewitterschauer, abends wieder mit Freunden am Kastanientisch und Live Musik von alten Bekannten wie Speedy, Jojo und Co. Eine Menge Killepitsch, das Lied "Im Wagen vor mir..." und zwei Bobby Cars, gefahren von einer Stuttgarter Rampensau und einem fliegendem Holländer und ruckzuck war die Idee geboren zum Sommerfest 2021 die 1. Feuchtwanger Bobby Car Meisterschaften durchzuführen. Vielleicht ja sponsored by Claas und den weltbesten Freunden aus dem Fragner Clan.
Ein September mit der Mooswies' im Herzen und der Schlachtschüssel im Bauch, ein Oktober mit annähernd einem Vorjahresumsatz, fast alles normal wieder.
Eigentlich ein Grund zur Freude. EIGENTLICH.
Tolle Freunde wie Jörg "Ferrero" und Lotte's Reiner bauten den Biergarten auf und ab und den Vorbau der Walkmarie, "same procedure as every year" halt.
Aber dann der Schock, im November der nächste Lockdown. Keine TouRRegional, keine Weinprobe, kein Benefiz Konzert mit Breadless, kein Boßeln, keine Wirtshausmusik. So wenig Alkohol hatte meine Leber noch nie im November bekommen, es glich schon einer Entziehungskur.
Aber die Hoffnung bleibt, lockdown im November und dann zu Silvester der Shotdown dieses fckCorona Jahres mit Euch allen hier. (EIGENTLICH)
Aber Satz mit "X" - war wohl nix.
Es folgte ein arbeitsreicher Dezember mit vielen "to go Essen" an den Adventswochenenden und an Weihnachten.
Jetzt kommt Erfolgsmodell Nummer drei in diesem Jahr.
Einer der weltbesten Freunde bestellte allein annähernd 100 Weihnachtspakete für seine Mitarbeiter und Kunden.
Insgesamt packten Mariana und Inge über 240 Pakete. Eine Hammerleistung und alles mit regionalen Produkten gepackt. 
Ebenso erfolgte die reibungslose Abwicklung aller Essen von Michaela, Samy und vor allem Clemens.
Rolf polierte vor lauter Langeweile schon mal den Zapfbalken in der Gaststube auf Hochglanz zum Restart und versorgte die "Blumamadlis" mit Stirnlampen für ihre Abendspaziergänge.
Jede(r) meisterte diese nicht alltägliche Situation mit Corona, Kurzarbeit und Arbeit auf Abruf mit Bravour, ohne Murren, mit viel Selbstdisziplin und Motivation.  
Die Zimmermädels hatten alle Hände voll zu tun in den Sommermonaten und meisterten diese mit Bravour.
Was bleibt und deswegen diese Zeilen auch, ist mir sehr wichtig. 2020 war ein außergewöhnliches Jahr, in vielen Belangen.
Am Ende meiner Silvester Rede bedanke ich mich immer bei Euch als Gäste (EIGENTLICH) bei meiner Familie, bei meinem Team.
Es gab schon öfters Blumen, auch schon Tränen live, wie damals bei Johannes und seinem Abschied.
Und ich ehre jedes Mal die Mitarbeiterin, oder den Mitarbeiter des Jahres. Es gibt auch in diesem Jahr diese Ehrung. Zumindest online.
Es gibt jemand, der uns seit März sehr viel begleitet. Fast jeden Tag wurde kommuniziert, wurde gemeinsam gegessen, Ideen geschmiedet, Corona-Bedingungen erörtert. Fast jeden Tag wurde diskutiert, was können wir tun, was sollten wir lassen. Die Idee im Frühjahr die "Essen to go" aus der Hütte zu starten war seine Idee.
Er hat sich an fast allen "to go Tagen" freiwillig zum Dienst eingetragen, die Essen abkassiert, für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.
Er hat Listen geschrieben, Spender besorgt, Absperrbänder und -Gitter. Er hat uns bereichert, weil er viele Dinge natürlich aus anderer,
aus bürokratisch, erziehungstechnischer, konsequenter Sicht gesehen hat.
Der kleine "Nervsack" hat mich dazu motiviert, Sonntag Nachmittag nach 100 geilen knusprigen Schäufele noch die Speisenkarte für die nächste Woche zu schreiben, damit er sie noch online zu stellen kann.
Er hat geteilt auf Whatsapp, Facebook, geteilt in Feuchtwangen und Schule. Er hat die Fussballfreunde Walkmarie eingeteilt, alle standen Gewehr bei Fuß, dass auch "essen to go" nach Hause geliefert hätte werden können.
Er hat sich an die Theke gestellt wie immer, hat Getränke rausgegeben. Er hat mit aufgeräumt, Altglas weggefahren, musste sich von einem Feuchtwanger Senioren am Altglascontainer anhören, ob er unverschämter weise eine verbotene, Corona-Party gefeiert hätte?!
Er hat uns dieses Jahr mitgetragen. Das Jahr wäre nicht so "positiv" für uns gelaufen, wenn er uns nicht fast jeden Tag zur Seite gestanden hätte.
Ich sage herzlichst Danke lieber Henning, für diese Stunden, Tage, Wochen. Für dieses Jahr mit Deiner über viele Grenzen gehenden Hilfe.
Herzlich willkommen mit einem festen Platz in der Walkmühlen-Familie. Viele haben mich eh gefragt, ob er mein Bruder ist. Opa, wir müssen reden!? 
Ich möchte mich aber auch bei Euch allen bedanken, die uns dieses Jahr so unterstützt haben. Mit Worten, Taten, Motivation gegeben haben, Danksagekarten geschrieben haben, die so oft dieses Jahr in Gedanken bei uns waren. 
Und nun wünsche ich Euch allen ein etwas anderes, aber trotzdem geiles Silvester, einen guten Rutsch und für das Jahr 2021 das Allerbeste, viel Gesundheit und
immer einen solchen Freund wie Henning an Eurer Seite.
Cheerio Euch allen zusammen!
"Ha ha hab ich eigentlich heute schon gesagt, dass ich stolz bin, viele und solche Freunde zu haben..."
 
Euer Thomas
 

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